Deeblog!

Verleih dem Moment die nötige Dauer!
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Es hat sich einiges getan

Wie man wunderbar sehen kann, hat sich auf diesem Blog einiges getan. Auch in den nächsten Tagen und Wochen wird sich noch einiges tun. Da die Fotografie auf dieser Seite eine immer größere Rolle eingenommen hat, aber dennoch nicht recht zum Titel gepasst hat, habe ich mich kurzum dafür entschlossen eine neue Seite ins Leben zu rufen. Dort geht es ausschließlich um die Fotografie. Zu finden ist das Foto-Magazin unter www.lichtmonument.de.

Damit noch nicht genug: Gefolgt von einer spontanen Eingebung, habe ich mit Men, watch out! einen Blog gestartet, der sich ganz und gar an die Herren der Schöpfung richtet. Was euch dort erwartet … seht einfach selbst.

Nun bleibt aber die Frage, was ich mit dem Deeblog anstellen werde. Er wird bestehen bleiben und öffnet sich durch die Verlagerung der Fotothemen wieder vielen anderen Themen, die mir durch den Kopf geistern. Es bleibt also abzuwarten, was sich hieraus ergibt. In jedem Fall – und da habe ich schon ein paar Ideen – werde ich hin und wieder diesen Blog nutzen, um meine Erkenntnisse und Ergebnisse aus dem Studium aufzuschreiben bzw. sie über die Hausarbeiten hinaus auch anderen zugänglich zu machen.

Bis es jedoch soweit ist, bitte ich um ein klein wenig Geduld. Einen neuen Blog mit Inhalt zu füllen, bedarf schon einiges an Arbeit, Motivation und Begeisterung, nun aber gleich zwei neuen Projekten Leben einzuhauchen und nebenbei das Studium nicht zu vernachlässigen, ist keine einfache Aufgabe. Nichtsdestotrotz versuche ich so schnell wie möglich mich auch wieder hier um neue Themen zu kümmern oder euch von meinen Studien zur Ukraine zu berichten.

Patrick

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Ein Beitrag zur Fotografie-Blog-Bühne

Weil es gerade draußen so wunderbar angenehm regnet und der Himmel seine Wassertropfen auf das Dach wirft, habe ich es mir auf dem Bett mit einer warmen Tasse Tee gemütlich gemacht. Eigentlich wollte ich diesen Moment der Ruhe nutzen um meinen Testbericht für das SIGMA 30 F1.4 vorzuschreiben (hier gibt es schon ein paar Testbilder), doch wie es der Zufall so wollte, bin ich über meinen Feed Reader auf den aktuellen Beitrag von Michael Omori Kirchner (alias fotografr.de) gestoßen. Da ich das Themenfeld meines Blogs vor einiger Zeit abgewandelt und ich mich somit mehr der Fotografie zugewandt habe, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich und mein Projekt vorzustellen. Die Fragen hierfür übernehme ich einfach eins zu eins von Michael.

Ich blogge seit …

… 2009. Ungewohnt aber wahr. Ich habe damals mit einem simples Affiliate-Projekt für Spiele und Filme angefangen. Nach und nach kamen mir dann weitere Projektideen, die dann erstmal 2009 als Blog einen passenden Rahmen gefunden haben. Bei dem ersten Projekt handelt es sich geradewegs um diesen Blog – nur sah er damals etwas anders aus und beschäftigte sich mit Themen wie Suchmaschinenoptimierung, Filme und derlei. Kurz darauf habe ich bereits weitere Blog-Projekte in Angriff genommen und habe mir so ein kleines Netzwerk aufgebaut. Doch wie so oft entdeckt man irgendwann, dass die darin investierte Zeit nicht im Verhältnis zu dem Stand, was in der realen Welt (also außerhalb des WWW’s) geschieht. Gerade dieser Umstand hat mich meine Projekte aus den Augen verlieren lassen.

2013 war für mich und für den Deeblog dann aber ein Neustart möglich und so habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen meine bisherigen Erfolge mit dem Blog vom Tisch zu schieben und von null zu beginnen. Ich bin gespannt, wohin mich die Reise hinführt.

Ich blogge weil …

… es mir einen Raum lässt, den man in dieser Form nur selten findet. Ein Blog spiegelt auch immer das Verhältnis zum Thema wieder über das man berichtet. Hier kann man seine Leidenschaft für ein Thema ausleben und den Rahmen, sowie dessen Bedingungen selbst gestalten. Und gerade diese Entscheidungsfreiheit gibt mir das, was mir in vielen Bereichen des Lebens fehlt. Ich kann mich mitteilen und das unabhängig von Editoren, Redakteuren oder Geldgeber. Wenn es mir in den Fingern juckt, weil einmal mehr die Werbung junge Menschen zu Konsumaffen mutieren lässt, kann ich ungehindert meinem Publikum davon berichten. Zudem bietet es mir die Möglichkeit meine Erfahrungen im Allgemeinen und meine Fotografien oder Stories im Speziellen mit anderen zu teilen.

Mein fotografischer Schwerpunkt ist …

… schwierig. Ich interessiere mich unheimlich für Landschafts- und Streetfotografie. Nur lege ich mich in vielen Bereichen (noch) nicht fest, denn dafür habe ich noch lange nicht jeden Bereich in seinem vollen Umfang beschnuppern können. Gewiss ist für mich aber, dass ich die Peoplefotografie nicht mag. Ich schaue mir die Ergebnisse von anderen Fotografen sehr gern an, keine Frage. Aber ich kann darin nicht die Bestätigung finden, wie ich sie etwa in der Streetfotografie erkennen kann. Unabhängig davon definiere ich für mich Landschaftsfotografie auch nicht nur als das Festhalten von Landschaften, sondern es umfasst für mich vielmehr weitere Gebiete, wie der Natur- oder Tierfotografie.

Sonnenuntergang im Herbst-2

Einfacher ist es für mich, wenn ich sagen kann, worin ich keinen Schwerpunkt sehe: Peoplefotografie. Darunter fallen für mich sämtliche gestellten und übertrieben inszenierten Bildkompositionen. Darin erkenne ich keine Botschaft und häufig suche ich auch gar nicht erst danach. Beispielhaft sind in diesem Zusammenhang all jene Fotografen, die diese (meinem Empfinden nach) wenig kreativen und häufig nichtssagenden Hochzeitsfotografien oder Portraits erstellen und anschließend darin die Welt sehen können. Da mir dieser Bereich nichts gibt, suche ich entsprechend in den anderen Disziplinen nach Motiven und Geschichten bzw. lasse mich auch gern von anderen inspirieren.

Aber auch Architektur hat auf mich eine Anziehungskraft und so ziehe ich auch gern los und versuche Symmetrien, Kontraste und Formen festzuhalten. Spannend dabei ist, dass es sich wunderbar mit der Streetfotografie verbinden lässt.

Modern Architecture by Patrick Wienecke

Knock Out

Fotografie bedeutet für mich …

… dem Augenblick die nötige Dauer zu verleihen!

Meine fotografischen Vorbilder sind …

… einfach zu benennen, wenn ich mich auf eine bestimmte Auswahl beschränken muss. In der Summe komme ich hierbei auf vier wunderbare Namen von vier hochklassigen Fotografen, die mich immer wieder inspirieren und vor denen ich den allergrößten Respekt habe.

Neben diesen vier grandiosen Fotografen finde ich in vielen anderen Fotokünstlern aber auch “Vorbilder” und Inspirationen.

Wenn ich das Budget für eine vierwöchige Foto-Reise gestellt bekommen würde …

… hätte ich verschiedene Ideen und Projekte, die ich gern umsetzen würde. Ich versuche mal kurz zu umreisen, was mir da so vorschwebt. Zum einen würde ich sehr gern den Te Araroa Trail (Neuseeland) bewandern oder mit dem MTB befahren und das Erlebte mit Bildern, Timelapses und Videos dokumentieren. Eine anderer Traum wäre es ein soziales Projekt zu unterstützen. Ob mich dieses Projekt durch die Städte Deutschlands führen würde, um das Leben und Leiden der Obdachlosen zu begleiten oder ich mich in Bangladesh wiederfinden würde, um die Diskrepanz unserer Welten festhalten zu können, es wäre mir egal wie und wo eine Freude an die verschiedensten Orte der Welt zu kommen.

Neben den “allgemeinen” Träumen wie eine Inselreise auf Island oder einer Antarktisexpedition, träume ich davon auf dem bisher einzigen Öko-Liner mitzufahren und anzuheuern. Am liebsten würde ich jedoch sehr gern nach Afrika reisen und mich dort den Elefanten widmen.

Wenn ich eine beliebige (lebende) Person vor meine Kamera bitten dürfte …

… wären das ohne Frage: Christian Bale oder die Mitarbeiter und Helfer des ICRC.

Wenn ich einen Einsteiger für die Fotografie begeistern wollte …

… würde ich ihm als erstes raten auf den Automatik- oder Kreativmodus der Kamera zu verzichten. Man lernt das Handwerk nur, wenn man es beherrschen lernt – und das geht eben am besten im AV-, TV- oder M-Modus.

Wer über die hier beantworteten Fragen noch weitere Fragen hat oder Anmerkungen machen möchte, kann das entsprechend gern in den Kommentaren machen. Ich selbst bin gespannt auf die Teilnahme am Aufruf von Michael. Wenn mir die Ergebnisse gefallen, werde ich mich in einer freien Minute zurückziehen und die Liste der Teilnehmer aufbereiten und hier auf dem Blog vorstellen.

Pause
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Weil Zeit nicht auf Bäumen wächst …

… oder warum ich gerade nicht so präsent bin. Ich möchte mich kurz erklären und verdeutlichen warum ich aktuell nicht nur in geringem Maße Artikel veröffentliche. Dazu braucht es keine vielen Worte, denn das Studium geht (zu mindestens jetzt noch) vor und verlangt mir dahingehend einige Arbeiten in Form von Kommentaren und Essay zu Fachtexten, Quellenkritiken oder Hausarbeiten über den Kalten Krieg und den Sinn von Arbeit ab.

Da die Zeit also nicht auf Bäumen wächst, fällt es mir derzeit also etwas schwer in meiner freien Zeit vom Schreiben etwas zu schreiben. Jedes Motivationshoch werde ich jedoch aufgreifen und in ein Kreativhoch versuchen zu verwandeln. Verstärkt wird diese Schreibpause zudem deshalb, weil ich mir noch immer keine neue Kamera zugelegt habe und daher keine eigenen Arbeiten präsentieren kann.

Sofern ich – wie bereits erwähnt – Licht am Ende des Tunnels sehen werde oder mich an einem solcher Motivationshochs erfreuen kann, werde ich diese kurzweilige Zeitspanne nutzen und etwas verfassen. Bis dahin wünsche ich euch einen wunderschönen Rutsch ins neue Jahr!

Cheers, Patrick.

(Bildquelle: ©2007-2013 edredon)

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Ich woanders: Trainiere deinen inneren Schweinehund!

Momentan finde ich leider kaum Zeit einen schönen Beitrag auf diesem Blog zu veröffentlichen, geschweige denn einen zu verfassen. An Ideen mangelt es mir in keinster Weise, doch so überschwänglich ich auch unter der Dusche, auf der Fahrt zur Arbeit oder beim Abschalten in einer Vorlesung an meinen Ideen arbeiten, so schnell muss ich sie wieder auf einen kleinen Zettel niederschreiben und beiseite legen.

Genau wegen dieses Problems,  möchte ich in der kurzen Zeit, die ich heute habe, auf einen mittlerweile etwas älteren Gastbeitrag von mir verweisen. Diesen habe ich auf dem Lebe!Blog veröffentlicht und widmet sich der Thematik: Trainiere deinen inneren Schweinehund.

Als Sportbegeisterter und Naturliebender, zieht es mich häufig an die verschiedensten Orte, doch wie ich eingangs beschrieben habe, fehlt mir auch dafür die Zeit. Und wenn ich sie mir dann einmal zur freien Verfügung steht, genieße ich es auf der Couch zu liegen und interessiert einer Serie zu folgen.

Da das aber nicht der “Normalzustand” zu sein soll, habe ich beschlossen wieder mehr für mich, meinen Körper und Geist zu tun. Zum Ziel gelangt man über verschiedene Wege, aber der erste Schritt bleibt immer derselbe: Die Überwindung das gesetzte Ziel in Angriff zu nehmen. Mit anderen Worten: Man muss seinen Schweinehund überwinden. Meine – nicht medizinischen – Erkenntnisse habe ich in dem Beitrag aufgefasst und versucht zu präsentieren.

Bis es hier also wieder etwas gehaltvolles mit Biss und Anspruch gibt, verweise ich euch also an diesen etwas anderen Beitrag.

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Mal was anderes!

Ich möchte mich zu dieser späten Stunde nicht in allzu langen Ausführungen verlieren, da mich bereits die Müdigkeit gepackt und die Traumwelt schon nahezu fest umschlungen hat. Dies soll einzig ein kleiner Hinweis für euch – Leser dieses Blogs – sein:

Diese Seite befindet sich im Umbau! Ich möchte an einigen Stellen etwas am Design ändern und anderen Stellen müssen die Schrauben neu justiert oder gar von Rost befreit werden. Um den Aufenthalt in meinen virtuellen Gefilden so angenehm wie nur irgend möglich zu gestalten, verzichte ich vorübergehend auf jeglichen Schnick-Schnack und bediene mich dieses aktuellen Designs.

Es ist schlicht und elegant. Für jemanden, der gerne ein paar Zeilen in die Welt hinauswirft, genau das Richtige. Nur fehlt mir für meine Zwecke noch eine Sidebar, wenn ich doch gern auf interessante Nachbarn im Netz verweisen möchte oder es über ein Banner ein Zeichen zu setzen gilt.

Sofern sich in den nächsten Tagen etwas ändern sollte, werdet ihr es am ehesten an dieser Stelle erfahren. Besser noch: Ihr werdet es sehen können! Sollte euch indes etwas langweilig werden, könnt ihr mich über folgende Kanäle erreichen:

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Affluenza: Das Konsum-Virus als Tod jeder freien Gesellschaft

Die Welt ist so manches Mal wahrlich nicht viel größer als ein Dorf – in seltenen Fällen gilt das auch für die Weiten des World Wide Webs. Im Zuge der Umstrukturierung dieses Blogs habe ich mich zunehmend mit dem Thema “Konsumkritik” auseinandergesetzt und bin auf diverse Resultate im Netz gestoßen. Als jemand der sich erst seid kurzem mit dieser Thematik etwas genauer auseinander setzt, war ich verblüfft von der Aussagekraft des folgenden Interviews, dass ich auf den Sonnenseiten von Franz Alt gefunden habe. Witzigerweise ist mir soeben aufgefallen, dass neben meinem Lieblingsblog zum Thema (konsumpf.de), das Interview auch im kritischen Netzwerk angeführt wurde – Daher die Analogie der Welt als Dorf.

In diesem Interview steht Prof. Thomas Naylor, einer der Autoren des Buches „Affluenza – Zeitkrankheit Konsum“ Rede und Antwort. In dem Buch entlarven John de Graaf, Prof. Thomas Naylor und David Wann die herrschende Konsumorientierung als Krankheit mit verheerenden Nebenwirkungen für Gesellschaft und Mitwelt. (Kosum-Virus als Tod jeder freien Gesellschaft) Da es mich, wie ich bereits erwähnt habe, sehr angesprochen hat, möchte ich euch dieses Gespräch nicht vorenthalten. ÖkologiePolitik-Redakteur Raphael Mankau stellte Thomas Naylor 2002 einige Fragen, in der Juli-2002-Ausgabe von ÖkologiePolitik in einer Kurzfassung veröffentlicht wurden.

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