Virales Marketing am Beispiel von BrennDing
Veröffentlicht am | August 16, 2010 | 7 Kommentare
Wie die Überschrift verlauten lässt, geht es zu Beginn der Woche um das Thema Virales Marketing. Es gibt viele Formen und Beispiele für diese Art des Marketing, das nicht mit dem Guerilla Marketing zu verwechseln ist. Ein Beispiel für diese Form soll das Marketingkonzept von BrennDing sein.
Das, als einleitende Worte um anschließend das Feld, für einen Gastbeitrag von Daniel Pioch, dem Abteiltungsleiter der Internetabteilung Holz-Richter, zu Räumen. Zunächst wird er auf die Begriffserklärung eingehen und anschließend ein paar Details zu der Aktion BrennDing verraten.
Virales Marketing – Beschreibung, Formen und Beispiele
Als virales Marketing bezeichnet man Werbekampagnen im Internet, die sich auf Grund Ihres Mehrwertes für den Verbraucher im Prinzip von alleine verbreiten. Dieser Mehrwert liegt in der Regel im Unterhaltungsfaktor der Aktion. Verbreitet wird eine solche Kampagne hauptsächlich über Beiträge in Internetforen oder Blogs. Beim viralen Marketing wird zwischen zwei verschiedenen Formen unterschieden. Zum einen gibt es passives Marketing, bei dem der Nutzer die Aktion unbewusst bzw. mehr oder weniger ungewollt verbreitet. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Hotmail-Kampagne. Hierbei wurde unter jede von Hotmail-Nutzern versendete E-Mails ein Hinweis auf den kostenlosen E-Mail-Service gegeben. Somit haben die Nutzer des Mail-Anbieters mit jeder versendeten E-Mail kostenlos Werbung für Hotmail gemacht.
Eine weitere Form solcher Art von Kampagnen ist aktives virales Marketing. In diesem Fall verbreiten die Nutzer die Aktion bewusst an Freunde und Bekannte. Hierbei werden größtenteils soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter, die in den letzen Jahren stark an Nutzern zugenommen haben, für die Verbreitung genutzt. Hierzu bietet sich die BrennDing-Aktion als Beispiel an. Jeder Nutzer hat am Ende der Aktion mehrere Auswahlmöglichkeiten, um die Kampagne weiterzuverbreiten. Man hat die Möglichkeit das entstandene Bild via Facebook oder Twitter zu veröffentlichen, per E-Mail an Freunde zu versenden, den Link zum Bild zu kopieren oder das hochauflösende Bild auf dem Computer zu speichern. So regt man den Nutzer dazu an die Aktion an Freunde weiterzuleiten.
Die Vorteile von viralem Marketing liegen auf der Hand:
Es ist weitaus kostengünstiger als klassische Werbung und kann unter Umständen auch effektiver sein, da der Nutzer nicht auf den ersten Blick an Werbung denkt, wenn er mit der Aktion konfrontiert wird. Viele Menschen haben sich zu sehr an Werbung gewöhnt und gelernt sie zu ignorieren und sich nicht mehr von ihr beeinflussen zu lassen. Beim viralen Marketing steht die Werbung nur im Hintergrund und wird somit nicht direkt als solche wahrgenommen.
Wer noch etwas mehr über die Marketingstrategie von BrennDing erfahren möchte der sollte sich diesen Artikel auf den Guerilla Marketing Blog nicht entgehen lassen.
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Kommentare
7 Antworten zu “Virales Marketing am Beispiel von BrennDing”
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August 16th, 2010 @ 19:47
Die Vorteile sind ja schön und gut. Wenn erfreut es nicht, wenn er seine Kampagne kostengünstig über die Bühne bekommt. Wer freut sich nicht über ein Höchstmaß an Effektivität, doch wie schon gesagt: “wenn”.
Nur wenn die Zielgruppe auch mitspielt kann ein solches Marketing Erfolg versprechen. Mir jedenfalls ist ein wenig zu viel von dem, was sein könnte, wenn wäre.
Wie sieht es eigentlich mit den Nachteilen aus, die scheinen mir in diesem Artikel nicht so sehr beachtet worden zu sein, oder gibt es etwa keine? ;-)
Liebe Grüße
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August 16th, 2010 @ 20:08
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August 18th, 2010 @ 16:40
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August 19th, 2010 @ 21:26
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August 23rd, 2010 @ 16:15
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August 29th, 2010 @ 14:10
Virales Marketing ist leider heutzutage auch im Internet kein Selbstläufer mehr. Beispielsweise muss man für das Seeding der Viralen Clips viel Geld ausgeben: Professionelle Agentur bezahlen Blogger beispielsweise für das Erstellen eines Beitrags. Zudem erleben wir im Internet eine wahre Flut an Clips, so dass nicht mehr jeder witzige Clips weitergereicht wird…
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September 11th, 2010 @ 14:03
Damit hast du natürlich recht. Zu Beginn genügte es, einen witzigen Clip zu erstellen und promt verrieten die Views, dass das Video bereits 2 Millionen mal gesehen wurde. Social Media Marketing war zu diesem Zeitpunkt noch kein großes Thema.
Mittlerweile sieht es eben anders aus. Auch wenn viele der Meinung sind, dass Virales Marketing “billig” ist, muss man diejenigen berichtigen. Es reicht nicht mehr 200 Freunde auf Facebook zu haben, von denen 50 den Clip teilen. Man sieht es sehr gut an Twitter. Ein schöner Beitext zum Videolink und vielleicht kommt man am Ende des Tages auf 5, 6 Retweets. Damit wird man mit ziemlicher Sicherheit nicht reich. Und auch sonst ist es kein Kinderspiel mehr, eine Marketing-Strategie erfordert nunmehr ein enges Zusammenspiel der verschiedensten Marketingarten in Verbindung mit den verschiedenen Medien und den Zielgruppen.
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