10 Wege um die Visibility der eigenen Website zu erhöhen
Veröffentlicht am | August 13, 2010 | 8 Kommentare
Um die Visibility einer Website oder eines Blogs zu erhöhen gibt es abertausende Möglichkeiten und ist immer wieder ein heißt diskutiertes Thema. Oft wird man durch “zu viele” Informationen verunsichert, was dann dazu führen kann, dass man die wesentlichen Punkte der Suchmaschinenoptimierung verfehlt, was den gesamten Optimierungsprozess erheblich beeinträchtigen kann. Aus diesem Grund habe ich versucht eine Liste zu erstellen, wie man die Visibility einer Werbsite durch 10 verschiedenen Strategien steigern kann.
Mit den folgenden Tipps sollten nach 3 Monaten sichtbare Erfolge zu verzeichnen sein, vorausgesetzt ihr seid konsequent in der Einhaltung dieser Punkte.
- Ständige Aktualisierung der Inhalte: Um mehr Traffic für die eigenen Seite oder den eigenen Blog zu generieren ist es enorm wichtig die Inhalte der Seite ständig zu aktualisieren. Jedoch sollte an dieser Stelle beachtet werden, dass die Inhalte in regelmäßigen Intervallen aktualisiert werden sollten. Es ist daher nicht ratsam am Montag 3 Artikel zu schreiben, dann 3 Tage zu pausieren und am Freitag wieder einen neuen Artikel zu veröffentlichen. Ein regelmäßiges Veröffentlichen von Artikel trägt dazu bei, dass der Besucher sich instinktiv darauf einstellen kann, dass entweder täglich neue Artikel erscheinen oder wöchentlich. Er weiß demnach, wann er die Seite zu besuchen hat. Ihr solltet daher stehts das “A und O” des Bloggens im Hinterkopf behalten: Content is King. Die “Besucher” werden eure Website nicht besuchen, wenn sie dort keine nützlichen Informationen bekommen.
- Verwendet ein gutes Design und Layout: Wie beim Essen das Auge mitisst, achtet der Besucher neben dem Content auch auf die Aufmachung (Layout und Design) einer Website. Wenn die Seite sehr chaotisch und wenig professionel Aussieht, nehmen sie die Besucher nicht als seriös wahr und verschwinden genau so schnell wieder, wie sie gekommen sind. Aus diesem Grund solltet ihr darauf achten, dass ihr ein passendes Design wählt, das a) seriös wirkt und b) den Besucher dazu animiert auf den Inhalt zu achten.
- Nutze deinen eigenen Domain-Namen: Mit einer Top-Level Domain (am besten eine Domain mit einer “.de”-Endung) gewinnt ihr das vertrauen euer Leser sehr schnell und gebt euer Seite zudem einen professionellen Look. Das verhilft euch zudem zu mehr Traffic und zeigt gleichzeitig euren Besuchern, was sie davon halten sollten. Doch ihr solltet hier nicht auf eine kostenlose Domain reinfallen. Zahlt lieber 8 Euro für eure Domain, als später wegen einer kostenlosen “.xyz.de” Domain keinen Traffic zu erhalten.
- StumbleUpon oder anders – Nutzt Social Networks: Das StumbleUpon (engl: über etwas stolpern) bezeichnet die Bewertung von Seiten die ein persönliches Profil erstellen und auf diese Weise Nutzer mit gemeinsamen Interessen vernetzt. Vorweg, dieser Punkt ist derzeit noch in Klammern zu setzen, da diese Möglichkeit für den deutschen Markt noch nicht verfügbar ist. Aber vielleicht beziehe ich mich besser auf die Möglichkeiten, die uns hierzulande zur Verfügung stehen: Social Networks. In diesen Tagen wird es immer wichtiger die eigene Website bekannter zu machen und der einfachste Weg ist, anderen davon zu berichten. So liegt es nahe, dass man Netzwerke wie Facebook, Twitter, Youtube und ähnliches dazu verwendet für die eigene Seite Werbung zu betreiben. Etwa dadurch, dass die neuesten Artikel via RSS auf der Facebook-Fanpage erscheinen, neue Kommentare auf Twitter nachzulesen sind oder der Artikel für morgen mit einem selbstgemachten Video unterstrichen wird. Diese Maßnahmen steigern den Traffic einer Seite, zeigen dem Besitzer, wie beliebt seine Seite ist (z.B. Anzahl der Fans auf Facebook) und machen die Artikel populär.
- Schreibt Gastartikel: Eine weitere Möglichkeit für eine höhere Visibility ist, sich auf anderen Blogs als Gastautor auf sich aufmerksam zu machen. Schreibt einen eigenen Artikel auf anderen (guten) Blogs. Achtet dabei sehr darauf, dass der Text möglichst fehlerfrei ist und die dortigen Leser beeindruckt. Als letztes müsst ihr unbedingt nachprüfen, ob ihr einen Backlink zu eurer Seite ingebaut habt, am besten positioniert ihr diesen Link mit einer kleinen Beschreibung von euch am Ende des jeweiligen Artikels.
- Bilder mit Keywords versehen: Ein immer aktueller und bedeutender werdendes Thema ist die Bilderoptimierung für die Suchmaschinen. Fakt ist, dass immer mehr Menschen die Bildersuche für ihre Recherchen nutzen. Ein optimiertes Bild kann hier sehr von Vorteil sein. Egal wie viele Bilder eine Seite hat, ihr solltet jedem einzelnen Bild einen genauen und passenden Titel zuweisen und Keywords einbauen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass euer Blog über die Bildersuche gefunden wird.
- Kommentieren, Kommentieren und nochmals Kommentieren: Wenn man auf sich aufmerksam machen will, ist es nicht immer von Vorteil dies auf Facebook und anderen Netzwerken zu tun. Das hat den einfachen Grund, dass man auf eben diesen Netzwerken mehr Freunde (oder für Google Kontakte) besitzt, die die Seite nicht aufsuchen würden, weil sie schlichtweg nicht in diese Niche gehören. Damit wäre dann auch jedes Marketing-Konzept hinfällig. Zurück zu den Kommentaren. Eine andere Möglichkeit um auf sich und seine Seite aufmerksam zu machen ist auf anderen Blogs zu kommentieren. Zu Beginn werden sich kaum Veränderungen bemerkbar machen, was logisch ist. Ihr fügt euch in eine neue Community ein. Damit steht die Frage im Raum, ob ihr nur kommentiert um einen Backlink zu ergattern, spammt oder ob ihr euch wirklich mit den Artikeln und der Thematik auseinandersetzt. Nach und nach erkennt man euch an und irgendwann kann sogar die Bezeichnung “Experte” fallen, vorausgesetzt, ihr bewegt euch in der jeweiligen Niche. Dieser Punkt ist mitunter wichtiger als der, dass ihr euch auf den Netzwerken präsentiert. Dort könnt ihr niemanden davon überzeugen, dass ihr Experten seid und euch mit dem Thema auskennt. Ein Kommentar hingegen trennt sehr schnell die Spreu vom Weizen.
- Legt einen Twitteraccount an: Ich zwar Twitter schon bei einem früheren Punkt erwähnt, dennoch möchte ich diesen Punkt nocheinmal gesondert betrachten. Mit dem Mircobloggingdienst ist es möglich kurze Nachrichten binnen kurzer Zeit um die Welt zu schicken. (Siehe #Blumenkuebel) Mittlerweile ist Twitter zu einem wichtigen Bestandteil der Bloggerszene geworden. Ihr veröffentlicht einen Artikel und twittert via RSS, dass ihr einen neuen Artikel veröffentlicht habt. Je nach Qualität, Informationsmenge und Neuheit der Informationen werden eure Follower den Artikel retweeten, was widerum andere Twitternutzer auf den Artikel aufmerksam macht. Aber es geht hierbei nicht nur darum die eigenen Artikel retweeten zu lassen, sondern auch darum, dass ihr andere Artikel empfiehlt. Auf diese Weise bekommt ihr weitere Follower und man erkennt euch nach und nach einen Expertenstatus an. Dabei ist egal, ob ihr 10.000 oder nur 800 Follower habt. Die Hauptsache ist, dass eure Follower eure Posts verfolgen und auch die Artikel lesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass von 10.000 Followern auch nur die Hälfte die Tweets ließt, geht gegen Null. Bei 800 Followern hingegen sieht das ganz anders aus.
- Verschwendet keine Zeit: Immer wieder liest man von den abertausenden Möglichkeiten schnell reich zu werden. Frei nach dem Motto: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Und eben all diese Seiten, auf denen dieser Erfolg versprochen wird, ist reine Zeitverschwendung. Man wird nicht reich, nur weil man ein Video auf Twitter gepostet hat, in dem man davon berichtet, wie man “Bananensoufflé” buchstabiert. Nutzt diese Zeit lieber sinnvoll und erarbeit qualitativ hochwertige Artikel, die für eure Leser einen Mehrwert darstellen. Dabei solltet ihr nicht auf weiterführende Links verzichten. Zeigt, dass ihr euren Lesern mehr bieten wollt. Es wird sich auszahlen.
- Analysiert eure Statistiken: Neben all diesen Punkten vergessen die meisten Blogger immer wieder ihre Statistiken auszuwerten, obwohl man aus ihnen die besten Informationen entnehmen kann. Manchmal glaube ich, dass viele Blogger angst davor haben in die Statistiken zu schauen, weil sie fürchten nicht genug Besucher zu haben. Doch dieser Traffic kommt von allein, wenn ihr diese Punkte beachtet. Ein Blick in eure Statistiken zeigt euch, welches Keyword am relevantesten für die Seite ist, welcher Longtail besonders wichtig ist. Von welchen Seiten eure Besucher kommen. All das verrät, worauf ihr beim Schreiben neuer Artikel achten müsst. Kommen die Besucher verwiegend über das Keyword “Social Media” auf eure Seite, solltet ihr euch mehr auf diesen Bereich fokusieren.
Ich hoffe ihr könnt mit diesen Punkten etwas anfangen und seht in naher Zukunft eine Veränderung hinsichtlich positiver Besucherzahlen und steigenden Kommentare auf euren Seiten.
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Kommentare
8 Antworten zu “10 Wege um die Visibility der eigenen Website zu erhöhen”
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August 13th, 2010 @ 12:34
Hallo!
habe kurz was zu Deinem 6. Punkt:
Das mit dem Twittern bei neuen Beiträgen hat dazu geführt, dass mein Twitter-Account gelöscht wurde. Dies wurde damit begründet, dass der Twitter-Account als reiner Link-Veröffentlicher angesehen wurde :(
Man sollte also regelmässig noch andere Sachen zwitschern :)
Gruss
Tobinger
August 13th, 2010 @ 13:26
Hi Patrick,
sehr gute solide Tipps! Das sollten auf jeden Fall gute Grundlagen für jeden sein!
@Tobinger: Wie viele Links hast Du denn pro Tag veröffentlicht ? Man wird bei Twitter unter anderem auch gesperrt, wenn man pro Tag zu vielen Leuten folgt – da ist man schnell weg vom Fenster – ähnlich kann es auch mit zu vielen Links sein – obwohl ich mir dann nicht erklären kann, warum mein und einige andere Twitter Retweet Bots bislang “überlebt” haben. Sicher, dass es nur an den Links lag ?
VG
Jasmina
August 13th, 2010 @ 13:34
@Jasmina:
Ich habe die Kommentare, die in meinem Blog geschrieben wurden, twittern lassen. Dürften so täglich zwischen 5 und 10 Kommentare gewesen sein. Mehr war es nicht, habe extra den Support angechrieben.
Gruss
Tobinger
August 13th, 2010 @ 18:07
@Tobinger
Also zunächst einmal, der 6te Punkt bezieht sich auf die Optimierung der Bilder, wenn ich mal ein wenig Klugscheißern darf. Aber zurück zu deinem Kommentar. Von solchen Vorfällen habe ich auch schon gehört, ich selbst bin davon jedoch noch nicht betroffen gewesen, obwohl ich gelegentlich sehr viele Links twittere.
Eine Sache könnte ich mir jedoch vorstellen. Du hast Follower gesammelt und einer dieser netten, tollen Follower hat diese Form (Kommentare auf Twitter veröffentlichen) als Spam angesehen und dich kurzerhand gemeldet, weil er davon ausging, dass du 10 mal auf deinen einen Artikel verlinkst. Anders kann ich mir das Löschen nicht erklären.
@Jasmina
Danke für dein Lob ;-)
Mir ist aufgefallen, dass die Blog internen Strukturen immer komplexer werden. Die Leute immer mehr mit den verschiedensten Plugins arbeiten und schnell die wichtigen und vor allem simplen Dinge vergessen, die so unheimlich wichtig sind, wenn es um guten Traffic, einem guten Ranking usw. geht. Sie übersehen die einfachen Dinge der Suchmaschinenoptimierung und wollen am besten gleich mit Longtails arbeiten und Blackhat-Methoden anwenden. Wie soll man da erfolgreich sein, wenn schon die Grundlage nicht stimmt. Also denke ich mir, man sollte ersteinmal diese 10 Tipps befolgen und sich damit sein Fundament bauen. Die Säulen und Fenster dürfen später aufgesetzt werden, vorher jedoch heißt die Prämisse: Grundlagen schaffen!
Liebe Grüße an euch beide.
August 13th, 2010 @ 18:18
@Patrick: Das mit dem 6. Punkt ist mir aufgefallen, als ich mein Kommentar nochmal durchgelesen hatte. War aber leider schon zu spät ;(
Wie gesagt, wie es zu der Sperrung kam und ob mein Account gemeldet wurde, weiss ich nicht, Jetzt ist er auf jeden Fall weg :(
Gruss
Tobinger
August 13th, 2010 @ 18:43
Ist ja auch nicht weiter schlimm … ;-)
Das der Account jetzt gelöscht wurde ist nicht wirklich prickelnd. Hat sich der Support von Twitter überhaupt gemeldet oder stehst du jetzt einfach so, ohne einen Account da?
August 14th, 2010 @ 23:20
Punkt 11 wäre für mich, dass man seine Artikel noch bei Social-News-Diensten eintragen sollte. Auch damit verbessert man seine Sichtbarkeit und kann neue Leser gewinnen.
August 14th, 2010 @ 23:49
Dem kann ich nur beipflichten. Wie gesagt, es gibt abertausende Tipps wie man die Visibility einer Website steigern kann. Doch bei den Social-News-Diensten stellt sich wieder die Frage, welche Dienste die bessten sind, wo man welche News eintragen sollte usw.
Kann diesen 11ten Punkt aber nur empfehlen, oder sagen wir man sollte die Säule auf dieses 10-Punkte-Fundament aufsetzen ;-)