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Erfolgreich Bloggen, aber wie? – Teil 2

Veröffentlicht am | Juli 8, 2010 | Kein Kommentar

bloggingUnd da ist es passiert – ich habe schlichtweg vergessen, dass den zweiten Teil meiner Artikelserie Erfolgreich Bloggen, aber wie? zu veröffentlichen. Der Grund dafür war, dass ich in der letzten Zeit kaum Zeit fürs Bloggen gefunden habe und auch in der nächsten Woche kaum Zeit dafür haben werde. Manchmal ist es einfach zu stressig neben der Schule und den letzten Klausuren vor den Ferien nebenbei noch gut ausgearbeitete Artikel zu schreiben.

In meinem ersten Teil ging es um die Kreativität, die man als Blogger mitbringen und letztlich einbringen muss, um Besucher und damit neue Leser zu gewinnen. Aus dem Artikel ging hervor, dass es kein richtig oder falsch beim Bloggen gibt und ihr deshalb schreiben könnt worüber ihr wollt.

Ganz so ist es natürlich nicht. Ihr seid zwar Autor des Blogs und könnt auch entscheiden worüber berichtet werden soll, aber letztlich liegt die “Entscheidung” bei dem Leser. In meinem zweiten Teil geht es also um die Themen beim Bloggen. Der zweite Tipp lautet daher: Schreibe was die Leser lesen wollen!

Es ist natürlich immer gut, wenn ihr genau wisst, was eure Leser auf eurem Blog bevorzugt lesen bzw. lesen wollen, worüber sie gerne mehr erfahren möchten und was sie interessiert. Denn nur dann, wenn ihr wisst, was eure Besucher lesen, könnt ihr beim Bloggen ganz gezielt auf diese Themen, Wünsche und Interessen eingehen. Auf diese Weise bekommt man von den Stammlesern noch mehr Aufmerksamkeit, die sich dann darin wiederspiegeln kann, dass die Artikel empfohlen werden und neue Besucher angelockt werden. Zudem spezialisiert man sich automatisch für ein bestimmtes Themenfeld und kann so durch gezielte Maßnahmen, die im Laufe meiner Artikelserie noch genauer angesprochen werden, weitere Besucher gewinnen.

Programme und Tools zur Analyse

Um das herauszufinden, gibt es verschiedene Programme und Tools, mit denen man das Lese- und allgemeine Besucherverhalten analysieren kann.

Google Analytics

Google Analytics ist die Unternehmenslösung für Webanalysen, mit der ihr das Besucherverhalten eurer Besucher/Leser analysieren könnt um dann anschließend Marketing-Strategien daraus zu entwickeln oder die Seite danach Optimieren könnt. Mit Google Analytics kann man die eigene Werbung zielgerichtet gestalten, Marketingkampagnen stärken und Websites mit hohen Conversion-Raten entwickeln. Neben all diesen Funktionen für Unternehmen, kann man auch das einfache Leseverhalten überprüfen.

Link: Google Analytics

Google Webmastertools

Die Google Webmastertools sind gegenüber Analytics die eher einfachere Variante um das Besucherverhalten zu analysieren. Neben den Suchbegriffen, erhält man hier ein Einblick über die Anzahl der Aufrufe einer Seite. Man kann jedoch nicht erkennen, wir lang sich die Besucher jeweils auf den einzelnen Seiten aufhalten. Allerdings reicht diese Art der Analyse für das “schlichte” Bloggen aus.

Link: Google Webmaster-Tools

Woopra

Von allen von mir getesteten Tools, ist Woopra das beste Tool. Es kommt natürlich auch auf den persönlichen Geschmack an, aber ich finde, dass Woopra die beste und genaueste Analyse liefert – in Echtzeit. So kann ich überprüfen, wie lang, wann und wo meine Besucher auf meinem Blog verweilen. Zudem erkenne ich daraus, welche Artikel bevorzugt gelesen werden und ob der Leser anschließend einem Link aus meinem Artikel folgt. Tut er das, hat er entweder lange Weile oder er ist an weiteren Informationen interessiert.

Link: Woopra – Real Time Web Analytics

Es geht aber auch anders

Eine uralte Methode, die zudem nichts kostet, ist widerum schon wieder so einfach, dass sie vielen einfach nicht einfällt. Ihr seid dennoch der Chef eurer Seite, also könnt ihr auch direkten Einfluss darauf nehmen. Warum sollte man nicht einfach ganz direkt das Publikum danach zu fragen, was sie lesen wollen?

Wenn ihr dann auf solche Fragen Antworten erhaltet, sortiert und verdichtet sie. Folglich könnt ihr dieser Auflistung entnehmen was gewünscht wird, woraus ihr dann ein Produkt, eine Dienstleistung oder einfach einen Artikel machen könnt. Das Resultat wird sein, dass die Wünsche der Besucher für voll genommen werden, woraufhin diese erfreut sein werden und den Blog weiterempfehlen. Wenn der Besucher weiß, dass er ernst genommen wird, werden im günstigsten Fall weitere Empfehlungen und Vorschläge folgen.

Die einfachste Möglichkeit an diese Informationen zu kommen, ist eine Umfrage in den Blog einzubinden. Das ist einfach, verbraucht wenig Platz und erregt Aufmerksamkeit. Mit dem Plugin WP-Polls könnt ihr einfache und übersichtliche Umfragungen erstellen.

WP-Polls bietet einen sehr großen Funktionsumfang und umfangreiche Möglichkeiten der Anpassung. Nach Angabe des Anbieters ist WP-Polls kompatibel mit der aktuellsten WordPress-Version und damit ein sehr interessantes Blogging-Tool. Voraussetzung für eine repräsentative Umfrage ist allerdings eine bestimmte Anzahl von Besuchern auf eurem Blog. Meiner Meinung nach macht eine Umfrage erst ab 100 Besucher am Tag wirklich Sinn, weil bei weniger Besuchern kaum aussagekräftige Ergebnisse herauskommen.

Soweit zum zweiten Tipp dieser Artikelreihe . In meinem nächsten Tipp geht es dann um die Publizierung euer Inhalte/Generierung neuer Leser.

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  • Über den Autor

    About Me - Patrick Wienecke

    Mein Name ist Patrick Wienecke. Ich bin ein totaler Internet addict und Digital Native. Hier schreibe ich über Onlinemarketing, Filme, Musik & über den täglichen Wahnsinn. Neben dem Bloggen versuche ich mich gleichermaßen in der Musik- wie auch in der Podcastproduktion. Ansonsten bin ich einfach nur ein weiterer Webjunky, NCIS-Fan & Student, der hin und wieder alles verbloggt, was ihm vor die Füße gerät.

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