Strafe mich: Kommentar-Spam und Trackback-Spam
Veröffentlicht am | Juni 27, 2010 | Kein Kommentar
“Gott Strafe mich!” So und nicht anders lautet die Devise dieses Wochenendes. Nachdem ich nun in der Vergangenen Woche keine Zeit hatte einen Artikel zu schreiben, konnte ich demnach auch nicht am Webmasterfriday teilnehmen. Um ehrlich zu sein, es kam mir sogar ganz gelegen, da mir das Thema Kommentar-Spam und Trackback-Spam nicht zugesagt hat.
… es sei mir vergeben, lieber Herr im Himmel – vergeben deshalb, weil ich seitdem mit Spam überschüttet werde. Ob es nun daran liegt, dass ich nicht am Webmasterfriday teilgenommen habe oder ich ein Update auf WordPress 3.0 gemacht habe, steht in den Sternen, aber eins ist sicher: Es nervt – und zwar gehörig!
Wie die Grafik zeigt, scheint in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Spambombe über meiner Seite explodiert zu sein. Angezeigt werden 22 Spamkommentare, die den Askimetfilter durchlaufen haben. Allerdings sind die 75 Spamkommentare, die der Filter erkannt hat nicht mit inbegriffen. Die Frage die sich mir nun stellt ist, woher auf einmal die vielen Spamkommentare kommen – zu einer Antwort bin ich noch nicht gelangt.
Wie wehre ich mich gegen Spam?
Um mich gegen den allgemeinen Spam zu schützen, bediene ich mich dem Plugin Askimet, mit dem ich bisher relativ zufrieden war. Vereinzelt sind Kommentare durch das Raster gefallen. Aber hier bricht mein sich noch kein Bein, wenn man 1 oder 2 Kommentare manuell löscht. Wenn jetzt aber zunehmend Kommentare durchrasseln, wie die, die auf dem Screenshot zu sehen sind, dann zweifle ich an der Effektivität des Plugins.
Ein neues Update für das Plugin habe ich noch nicht gefunden, da ich davon ausgehen, dass der werte Herr Spam das “System” geknackt hat und nun wie wild seine Kreuze und Zeichen setzt.
Soweit – so gut, aber ich habe vor 2 Monaten meine Schutzvorrichtung um ein Plugin erweitert. Mit dem Math Comment Spam Plugin habe ich mich eigentlich in Sicherheit gewogen, doch dem scheint nun nicht so, da das es scheinbar doch recht einfach zu überwinden ist. Das Prinzip von Math Comment Spam beruht auf einer einfachen mathematischen Rechnung: Die Summe aus 5+7. Unter Bloggern gilt dieses Plugin derzeit als eines der meistgenutztesten (Rang 3) und dennoch kann auch eine Kombination zweier Plugin keinen umfassenden Schutz vor Spamangriffen leisten.
Ab wann gilt Spam als Spam?
Abgesehen vom offentlichen – siehe Screenshot – fallen für mich auch noch folgende Kommtare und Trackbacks in die Spamkategorie:
- Kommentare die nichts, aber auch wirklich nichts mit dem Content zu tun haben
- Kommentare, deren Ziel es ist einen Backlink zu ergattern (Dort lösche ich entweder den gesamten Kommentar oder lediglich die Url)
- Schreibt jemand “Schöner Artikel”, dann werden diese Kommentare in der Regel sofort gelöscht. Wenn jemand schon einen Kommentar zu einem Artikel verfasst, kann man auch mehr als zwei Worte schreiben. Ein Kommentar mit mehr 140 Zeichen wird von mir mit einem Backlink belohnt – schließlich soll die Mühe auch belohnt werden, aber nicht so …)
- Lange Kommentare, deren Ziel es ist Eigenwerbung zu betreiben
- Trackbacks fallen in diese Kategorie, wenn die Herkunftsseite keinen eigenen Artikel vorweisen kann
- Trackbacks von russischen Seiten sind derzeit sehr beliebt – mein Spamordner liebt sie auch
Das sind in etwa die Arten von Spam, die ich direkt aussortiere, wenn sie durch das Raster gefallen sind.
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