Pass auf was du sagst! – US-Nationalbibliothek speichert Tweets
Veröffentlicht am | April 16, 2010 | Kein Kommentar
Und einmal mehr heißt das Thema dieser Tage: Twitter. Nur, dass es heute weniger darum geht, dass Twitter sein Werbekonzept vorstellt oder das Twitter das App Tweety gekauft hat, sondern es geht mehr darum, dass die US-Nationalbibliothek die Tweets für 6 Monate wegen Studien speichern will. Der Konzern Google verfügt bereits über die Möglichkeit die Tweets vom Kurznachrichtendienst zu archivieren.
Der Library of Congress aus den USA gab bekannt, dass man sämtliche Twitter-Nachrichten archivieren will. Dies wurde im Rahmen der Twitter Developer Conference in San Francisco bekannt. Twitter soll bereits den technischen Weg geebnet und eine Zusage für die Archivierung erteilt haben. Sechs Monate lang werden nun fortan die Twitter-Nachrichten zu nicht-kommerziellen Forschungszwecken gespeichert.
Google geht bei Twitter schon in ähnlicher Weise vor und liefert so Diagramme in interaktiver Form über Begriffe und deren Zusammenhänge. Das Feature ist über Google Labs erreichbar. Aktuell funktioniert die Rückschau bis Februar 2010. Google plant aber die Erweiterung bis März 2006.
Bei der Archivierung muss die Library of Congress täglich 50 Millionen Twitter-Nachrichten speichern. Bereits seit 2000 wird Material aus dem Internet archiviert. Insgesamt habe man bereits 167 Terabyte an Daten angesammelt – so berichtet die Newsseite heise.de.
Somit bleibt letztlich nur noch eins zu sagen. Passt immer auf was ihr twittert, fortan wird alles gespeichert. Ob die persönlichen Daten bei Facebook, die Bilder bei Myspace oder nun auch die Tweets bei Twitter. Mit diesen Worten: Viel spass beim Twittern!
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