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Verleih dem Moment die nötige Dauer!

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Es ist ruhig geworden …

In der Tat. Meine Aktivität auf diesem Blog hielt sich – gelinde gesagt – in letzter Zeit in Grenzen. Das hatte aber auch seine Gründe und die möchte ich eben vorstellen, denn mir liegt noch immer sehr viel an diesem Projekt, den Themen und den Menschen, die Spaß an den Beiträgen haben und sich gern auf meine Seite verirren.

Was so unglücklich, so fatal klingt, hat den einfachen Grund, dass ich zeitlich extrem mit meinem Studium eingespannt war, bin und auch noch sein werde. Zwar hat das Semester vorerst ein Ende gefunden, weshalb ich etwas Luft und Muße habe ein paar Zeilen zu schreiben, doch die Themen mit denen ich mich zuletzt beschäftigt habe (und sie durchaus noch weiter verfolge), haben mir sehr zugesetzt. Sie haben mir nicht nur die Zeit für mein Hobby genommen, sondern halten mich auch in einem kreativfreien Loch gefangen.

So etwa habe ich intensiv und sehr lange mit dem Thema des Kalten Krieges beschäftigt und bin für meine Geschichtsstudium der Frage nach einer Aktualität dieser Spannungen nachgegangen. Die sich dabei zeitgleich ereignenden Ereignisse in der Ukraine waren und sind nebenbei bemerkt ein wunderbarer Ansatzpunkt für den Beweis dessen. Unabhängig vom Beweis aber, hat mich die Suche nach Information an Punkte gebracht, die meine Ansichten in extremster Art und Weise beeinflusst haben. Nachhaltig.

Und weil wir gerade dabei sind: Ich habe parallel dazu auch eine umfangreiche soziologische Arbeit zur Frage nach dem Sinn von/durch Arbeit angefertigt. Den Einstieg in die Thematik habe ich seinerzeit über das sehr zu empfehlende Buch “Wunder muss man selber machen” von Sina Trinkwalder gefunden. Die Auseinandersetzung mit dem Thema hat sich ebenfalls auf meine Kreativität ausgewirkt. Plötzlich war vieles nicht mehr das, was ich darin zuvor gesehen habe.

Der Umstand, dass ich in einer weiteren Arbeit für mein Studium die Ereignisse vom Beginn des ersten Weltkrieges an lokalen Quellen hessischer Städte und Gemeinden untersucht habe, hat auf überraschende Weise deutlich gemacht, dass die Welt nunmehr nahezu auf den Tag genau an der selben Stelle auf dem Globus mit den nahezu identischen Problemen zu kämpfen hat.

All das hat mich wirklich geprägt und einen spürbaren Stempel hinterlassen. Die Meldungen über die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten oder die Ereignisse der Boko Haram gehen nicht einfach so an mir vorbei. Sie treffen mich, bleiben lange im Kopf. All das verdichtet sich zu einem Klumpen aus Elend, Leid und nicht Verstehen. Auch wenn es mich in gewisser Weise bereichert, an Wissen, Feinfühligkeit, Anteilnahme und Interesse, so nimmt es mir gleichermaßen die Kreativität, die es bräuchte um etwa all die Empfindungen die damit einhergehen fotografisch umzusetzen. Allerdings gelingt mir das nicht.

Wahrscheinlich hänge ich auch deshalb noch mit dem Testbericht zur Canon 60D hinterher oder schaffe es gar neue Bilder zu machen. Einzig mit meinem Smartphone versuche ich am Ball zu bleiben und motiviere mich jeden Tag dank der #100daysofsummer2014 Challenge von Ve Volff dazu ein Foto auf Instagram hochzuladen.

Wie dem auch sei. Ich bin gerade überrascht, dass ich doch ein paar Worte gefunden habe, um meine Situation zu erklären, aber auch um ein Zeichen zu geben, dass ich diesen Blog noch nicht vergessen habe. Ich versuche mein Bestes um schnellstmöglich wieder zurück zur Fotografie zu finden und um an diesen Beitrag anzuknüpfen. Bis dahin.

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Danke für die Unterstützung – Besier Oehling

Deeblog Sponsor Besier OehlingIch weiß nicht warum, aber ich habe es seit langer Zeit versäumt meinen Unterstützer namentlich vorzustellen. Da dieser Zustand so keine Bestand haben sollte, möchte ich dies hiermit nachholen. Die Besier Oehling GmbH – in Form der Wiesbadener Filiale – unterstützt mich und meine Projektideen mit Fotoequipment.

Als erstes durfte ich im März die Canon EOS 60D testen (den Beitrag dazu veröffentliche ich in den nächsten Tagen). Soviel kann ich aber schon verraten: Die 60D ist eine grandiose Kamera, die für mein Vorhaben der nahezu perfekte Begleiter ist. Aber dazu an anderer Stelle dann mehr. Der besagte Fotoladen findet sich neben der Filiale in Wiesbaden auch in den Städen Frankfurt, Mainz, Limburg, Ingelheim, Worms und Bad Kreuznach. Dort kann man neben dem wirklich sehr großen Angebot auch auf professionelle Fotoshootings zurückgreifen oder sich in Kursen schulen lassen.

Mein Dank richtet sich an meinen Sponsor Besier Oehling für die Unterstützung meiner Ideen. An einigen davon arbeite ich gerade. So plane ich deren Umsetzung, das nötige Equipment und die Locations. Bevor es jedoch soweit ist, beschränke ich mich vorerst auf Produktreviews und News aus der Fotowelt.

Eine Anmerkung:

Alle Artikel, in denen ich gesponserte Produkte bewerbe oder teste, sind künftig deutlich als solche gekennzeichnet und damit von den anderen (freien) Beiträgen unterscheidbar. Keinesfalls aber ist das Sponsoring mit einem Artikelverkauf zu verwechseln. Alle erstellten und hier veröffentlichten Artikel werden von mir oder anderen Autoren aus eigener Motivation verfasst. Der Sponsor stellt Deeblog.de lediglich Produkte für die Reviews zur Verfügung oder ermöglicht die Umsetzung der Projekte.

Nun denn. Ich freue mich sehr mit Besier Oehling einen Unterstützer gefunden zu haben, bei dem ich selbst nahezu alle drei Tage im Laden vorbeischaue. Vielleicht ist auch für euch was dabei.

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Getestet: Das Lichtwunder SIGMA 30mm F1.4

Für zwei Wochen hatte ich das SIGMA 30mm F1.4 zu Besuch. Jetzt ist das Objektiv wieder weg und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um kurz von meinen Erfahrungen damit zu berichten. Bevor ich mich nun aber bereits jetzt in den Details verliere, hier erstmal die technischen Daten:

Das SIGMA 30mm F1.4 EX DC HSM, so die vollständige Bezeichnung, ist ein lichtstarkes Objektiv für APS-C-Format Digitalkameras. Das HSM steht hierbei für Hyper Sonic Motor und sorgt für eine leise und sehr schnelle AF-Funktion. Dadurch wird ein laufruhigerer Autofokus erreicht. SIGMA selbst führt das Objektiv unter ihrer A-Produktlinie, die sich an Künstler und Kompositionstüftler richtet (A = Art).

Technische Daten zum 30mm F1.4
Produktbezeichnung 30mm F1,4 DC HSM
Produktlinie A – Art
Brennweite (mm) 30 mm
Lichtstärke (F) 1,4
Bildwinkel (diagonal) 50,7°
Optischer Aufbau (Linsen/Gruppen) 9 Linsen in 8 Gruppen
Anzahl Blendenlamellen 9
Kleinste Blende (F) 16
Naheinstellgrenze (cm) 30 cm
Größter Abbildungsmaßstab 1:6,8
Filterdurchmesser (mm) 62 mm
Abmessungen – AD x Länge (mm) ca. 74,2 x 63,3 mm
Gewicht (g) ca. 435 g
Erster Eindruck

Auf dem Papier weiß das Objektiv bereits zu überzeugen und genau aus diesem Grund wollte ich es testen, denn ich konnte dem nicht ganz glauben. Nach der Rücksprache mit SIGMA war das gute Teil nun auf dem Weg zu mir. Bereits als der Postbote mir das Päckchen überreichte, war ich erstaunt über das Gewicht. Ich ging schon davon aus, dass mir ein anderes, viel größeres Objektiv zugeschickt wurde. Aber nein, das Objektiv war das Richtige, es war nur eben kompakt und wertig verarbeitet und lag in der Hand wie ein Stein – der überraschender Weise nur 60g leichter als meine Kamera war (495 g).

Für mich das etwas höhere Gewicht definitiv ein Pluspunkt. So habe ich bereits vom ersten Moment an das Gefühl gleich fotografieren gehen zu wollen. Es wirkt unzerstörbar, liegt super in der Hand und ist vom Handling her klasse. Das Fokusrad kann mit einer Handbewegung erfasst und variabel gesteuert werden.

Zudem ist alles perfekt verarbeitet worden. Nichts wackelt oder lässt die Vermutung zu etwas könnte durch kleine Unachtsamkeiten zu Bruch gehen. Wenn ich ein solches Objektiv im Rucksack herumtrage, erhoffe ich mir ein ebensolches Gefühl. Lieber trage ich 200g mehr, als das Gefühl zu haben mein Equipment ist aus Plastik und jeder Windzug würde den vorzeitigen Techniktod herbeiführen.

SIGMA 30mm F1.4 DC HSM - Ansicht 1

SIGMA 30mm F1.4 DC HSM - Ansicht 2

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Mein erster Eindruck von SIGMA 30mm F1.4 ist durchweg positiv und lässt keine Wünsche offen. Bleibt also in den nächsten Schritten zu untersuchen, ob das Objektiv auch das einhält, was es verspricht.

Im Einsatz

Leider war mir der Wettergott nicht wirklich gnädig, weshalb ich wegen des Regens nur recht selten an die frische Luft konnte. Darum kam ich auch nicht so ausgiebig zum Testen wie ich es vorhatte. Sei es drum, die regenfreie Zeit habe ich genutzt und bin mit dem 30mm raus. Für die Testzwecke habe ich es die auf die EOS 1100D geschraubt. (Davon kann man halten was man will, dennoch sehe ich keinen “Nutzen” darin ein lichtstarkes Objektiv an einer genialen Kamera zu testen. Wenn ich mit der 1100D ein grandioses Ergebnis erzielen kann, dann kann ich es mit Leichtigkeit mit einer 60D oder einer 5D.) Aber weiter im Test mit ein paar Bildern:

In Gedanken

Broken Glass

Old Garden

Skull

Das SIGMA 30mm F1.4 macht im Feldeinsatz unglaublich viel Spaß, denn es spiegelt in etwa einen solchen Bildausschnitt wieder, wie ihn auch das menschliche Auge liefert. Die große Blende ermöglicht es in relativ dunklen Situation mit niedrigen ISO-Werten zu arbeiten. So zum Beispiel beim Portrait: Bei einer Verschlusszeit von 1/1250s, einem ISO-Wert von 100 und einer Blende von F1.8 konnte ich problemlos aus dem dunkeln Raum heraus aus der Hand fotografieren. Setzt man hier mit einer besseren Kamera an, kann man selbst bei einer geringeren Blende wie 4,0 oder 5,6 und einem ISO-Wert von 1600 bis 3200 rauscharm Bilder einfangen.

Und damit komme ich auch schon zu den Detailauswertungen meines Test:

Pro:

  • Extrem Lichtstark (F1.4)
  • sehr gutes Handling und Haptik
  • sehr stabil
  • leiser HSM beim Fokussieren
  • schneller Autofokus
  • Lieferumfang (Objektiv wird mit Tasche und Gegenlichtblende geliefert)
  • unglaublich weiches Bokeh

Neutral:

  • leichte Vignettierung
  • Preis

Negativ:

  • Schärfentiefe erst ab kleineren Blenden (ab F5.6)
  • Geringer Kontrast und Detailstärke bei Offenblende
  • Naheinstellgrenze nicht bei 30 cm, sondern bei 40 cm
Für wen ist das SIGMA 30mm F1.4 eine Option?

Wer gehofft mit dem 30mm F1.4 ein “normales” Objektiv zu finden, den muss ich leider enttäuschen. Entweder man verzichtet auf die Lichtstärke (also die Blendenwerte F1.4 bis F4.5, manchmal bis F5.6) oder muss auf einen anderen Kameravorbau umsteigen. Für mich jedoch ist das 30mm ein überragender Begleiter. In der Mitte habe ich ein knackiges und scharfes Bild, welches zum Bildrand hin viele Details verliert. Für die Freunde von 100% Schärfentiefe somit keine Option. Ich jedoch liebe ein solch großflächiges, weiches Bokeh.

Dass ich zu jeder Gelegenheit (auch nachts) aus der Hand fotografieren kann, finde ich grandios. Das SIGMA-Objektiv richtet sich damit an alle kreativen und mitunter verspielten Freunde der Fotografie. Das weiche Bokeh, die große Blende und der schnelle AF sind Garanten für klasse Portaitaufnahmen. Wer sich traut, kann aber auch bei der Streetfotografie auf das 30mm setzen.

Ansonsten ist das Einsatzgebiet eher variabel und kommt definitiv auf die Vorlieben des Fotografen an. Wer dann aber mit den negativen Aspekten leben kann oder ihnen etwas abgewinnen kann, wie die geringe Kontrast- und Schärfentiefe bei Offenblenden, ist mit dem SIGMA 30mm F1.4 sehr gut beraten. Wer hingegen auf durchgängig, bis ins letzte Detail scharfe Aufnahmen setzt und bei einer leichten Vignettierung Herzflattern bekommt, ist hiermit eher weniger gut beraten.

Weitere Testbilder

Nachtfunken

Langzeitbelichtung

Siemenstest

Blendenvergleich

Fazit

Mich hat während des gesamten Tests eine Frage beschäftigt: Gibt es eine Alternative? Nein, nicht wirklich! Für knapp 100 Euro gibt es das 50mm F1.8 von Canon. Für den kleinen Geldbeutel bekommt man mit dem 50mm von Canon sicherlich ein recht lichtstarkes Objektiv. Allerdings ist die Verarbeitung eher das, was der Preis nicht anders zulässt. Die wertigere Version mit F1.4 kommt dann wiederum an den Preis vorliegenden Sigmas. Wer dann auf die 30 Millimeter setzt, findet dann keine echten Alternativen wenn es um Festbrennweiten geht. Alles andere bedarf dann wiederum eines größeren Geldbeutels.

Das SIGMA 30mm F1.4 ist für mich ein tolles und überaus wertiges Objektiv gewesen, das genau meinen Fotogeschmack untermalt und meinen Rucksack auf Fototouren bereichern würde. Aktuell gibt es bei Amazon das Objektiv für 450 Euro (vorher 599 Euro).

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Ein Beitrag zur Fotografie-Blog-Bühne

Weil es gerade draußen so wunderbar angenehm regnet und der Himmel seine Wassertropfen auf das Dach wirft, habe ich es mir auf dem Bett mit einer warmen Tasse Tee gemütlich gemacht. Eigentlich wollte ich diesen Moment der Ruhe nutzen um meinen Testbericht für das SIGMA 30 F1.4 vorzuschreiben (hier gibt es schon ein paar Testbilder), doch wie es der Zufall so wollte, bin ich über meinen Feed Reader auf den aktuellen Beitrag von Michael Omori Kirchner (alias fotografr.de) gestoßen. Da ich das Themenfeld meines Blogs vor einiger Zeit abgewandelt und ich mich somit mehr der Fotografie zugewandt habe, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich und mein Projekt vorzustellen. Die Fragen hierfür übernehme ich einfach eins zu eins von Michael.

Ich blogge seit …

… 2009. Ungewohnt aber wahr. Ich habe damals mit einem simples Affiliate-Projekt für Spiele und Filme angefangen. Nach und nach kamen mir dann weitere Projektideen, die dann erstmal 2009 als Blog einen passenden Rahmen gefunden haben. Bei dem ersten Projekt handelt es sich geradewegs um diesen Blog – nur sah er damals etwas anders aus und beschäftigte sich mit Themen wie Suchmaschinenoptimierung, Filme und derlei. Kurz darauf habe ich bereits weitere Blog-Projekte in Angriff genommen und habe mir so ein kleines Netzwerk aufgebaut. Doch wie so oft entdeckt man irgendwann, dass die darin investierte Zeit nicht im Verhältnis zu dem Stand, was in der realen Welt (also außerhalb des WWW’s) geschieht. Gerade dieser Umstand hat mich meine Projekte aus den Augen verlieren lassen.

2013 war für mich und für den Deeblog dann aber ein Neustart möglich und so habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen meine bisherigen Erfolge mit dem Blog vom Tisch zu schieben und von null zu beginnen. Ich bin gespannt, wohin mich die Reise hinführt.

Ich blogge weil …

… es mir einen Raum lässt, den man in dieser Form nur selten findet. Ein Blog spiegelt auch immer das Verhältnis zum Thema wieder über das man berichtet. Hier kann man seine Leidenschaft für ein Thema ausleben und den Rahmen, sowie dessen Bedingungen selbst gestalten. Und gerade diese Entscheidungsfreiheit gibt mir das, was mir in vielen Bereichen des Lebens fehlt. Ich kann mich mitteilen und das unabhängig von Editoren, Redakteuren oder Geldgeber. Wenn es mir in den Fingern juckt, weil einmal mehr die Werbung junge Menschen zu Konsumaffen mutieren lässt, kann ich ungehindert meinem Publikum davon berichten. Zudem bietet es mir die Möglichkeit meine Erfahrungen im Allgemeinen und meine Fotografien oder Stories im Speziellen mit anderen zu teilen.

Mein fotografischer Schwerpunkt ist …

… schwierig. Ich interessiere mich unheimlich für Landschafts- und Streetfotografie. Nur lege ich mich in vielen Bereichen (noch) nicht fest, denn dafür habe ich noch lange nicht jeden Bereich in seinem vollen Umfang beschnuppern können. Gewiss ist für mich aber, dass ich die Peoplefotografie nicht mag. Ich schaue mir die Ergebnisse von anderen Fotografen sehr gern an, keine Frage. Aber ich kann darin nicht die Bestätigung finden, wie ich sie etwa in der Streetfotografie erkennen kann. Unabhängig davon definiere ich für mich Landschaftsfotografie auch nicht nur als das Festhalten von Landschaften, sondern es umfasst für mich vielmehr weitere Gebiete, wie der Natur- oder Tierfotografie.

Sonnenuntergang im Herbst-2

Einfacher ist es für mich, wenn ich sagen kann, worin ich keinen Schwerpunkt sehe: Peoplefotografie. Darunter fallen für mich sämtliche gestellten und übertrieben inszenierten Bildkompositionen. Darin erkenne ich keine Botschaft und häufig suche ich auch gar nicht erst danach. Beispielhaft sind in diesem Zusammenhang all jene Fotografen, die diese (meinem Empfinden nach) wenig kreativen und häufig nichtssagenden Hochzeitsfotografien oder Portraits erstellen und anschließend darin die Welt sehen können. Da mir dieser Bereich nichts gibt, suche ich entsprechend in den anderen Disziplinen nach Motiven und Geschichten bzw. lasse mich auch gern von anderen inspirieren.

Aber auch Architektur hat auf mich eine Anziehungskraft und so ziehe ich auch gern los und versuche Symmetrien, Kontraste und Formen festzuhalten. Spannend dabei ist, dass es sich wunderbar mit der Streetfotografie verbinden lässt.

Modern Architecture by Patrick Wienecke

Knock Out

Fotografie bedeutet für mich …

… dem Augenblick die nötige Dauer zu verleihen!

Meine fotografischen Vorbilder sind …

… einfach zu benennen, wenn ich mich auf eine bestimmte Auswahl beschränken muss. In der Summe komme ich hierbei auf vier wunderbare Namen von vier hochklassigen Fotografen, die mich immer wieder inspirieren und vor denen ich den allergrößten Respekt habe.

Neben diesen vier grandiosen Fotografen finde ich in vielen anderen Fotokünstlern aber auch “Vorbilder” und Inspirationen.

Wenn ich das Budget für eine vierwöchige Foto-Reise gestellt bekommen würde …

… hätte ich verschiedene Ideen und Projekte, die ich gern umsetzen würde. Ich versuche mal kurz zu umreisen, was mir da so vorschwebt. Zum einen würde ich sehr gern den Te Araroa Trail (Neuseeland) bewandern oder mit dem MTB befahren und das Erlebte mit Bildern, Timelapses und Videos dokumentieren. Eine anderer Traum wäre es ein soziales Projekt zu unterstützen. Ob mich dieses Projekt durch die Städte Deutschlands führen würde, um das Leben und Leiden der Obdachlosen zu begleiten oder ich mich in Bangladesh wiederfinden würde, um die Diskrepanz unserer Welten festhalten zu können, es wäre mir egal wie und wo eine Freude an die verschiedensten Orte der Welt zu kommen.

Neben den “allgemeinen” Träumen wie eine Inselreise auf Island oder einer Antarktisexpedition, träume ich davon auf dem bisher einzigen Öko-Liner mitzufahren und anzuheuern. Am liebsten würde ich jedoch sehr gern nach Afrika reisen und mich dort den Elefanten widmen.

Wenn ich eine beliebige (lebende) Person vor meine Kamera bitten dürfte …

… wären das ohne Frage: Christian Bale oder die Mitarbeiter und Helfer des ICRC.

Wenn ich einen Einsteiger für die Fotografie begeistern wollte …

… würde ich ihm als erstes raten auf den Automatik- oder Kreativmodus der Kamera zu verzichten. Man lernt das Handwerk nur, wenn man es beherrschen lernt – und das geht eben am besten im AV-, TV- oder M-Modus.

Artikeltrenner

 

Wer über die hier beantworteten Fragen noch weitere Fragen hat oder Anmerkungen machen möchte, kann das entsprechend gern in den Kommentaren machen. Ich selbst bin gespannt auf die Teilnahme am Aufruf von Michael. Wenn mir die Ergebnisse gefallen, werde ich mich in einer freien Minute zurückziehen und die Liste der Teilnehmer aufbereiten und hier auf dem Blog vorstellen.

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Lesestunde bei Kerzenschein (Augenblick)

Hier ein paar Bilder, die ganz spontan bei einer Lesestunde bei Kerzenschein entstanden sind. Drauf hatte ich mein Testobjektiv von SIGMA, das 30mm F1.4. Ein überragend Lichtstarkes Objektiv, das sich mit einer spielenden Leichtigkeit bedienen lässt. Für die nächsten zwei Wochen darf ich das 30mm noch “mein” nennen, dann muss es leider wieder zurück nach Berlin. Bis dahin werde ich mit der Festbrennweite viel Zeit verbringen und weitere Bilder machen!

IMG_2614

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Einen ausführlichen Testbericht zum 30mm F1.4 wird es dann am Ende der Testwochen geben. Bis dahin könnt ihr euch die Canon EOS 100D anschauen oder meinen Facebook-Kanal auf aktuelle Testbilder überprüfen.

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Happy Birthday Fuji und Glückwunsch zur X-T1

Am 20. Januar konnten Fotografiefans gleich zweimal feiern. Denn zum einen wurde der Fuji 80 Jahre alt und zum anderen sind genauere Daten und Bilder zur neuen X-Serie aus dem Hause aufgetaucht. Erfreulich ist zudem das die X-T1 am 28. Januar zum Verkauf für sagenhafte 1.800$ angeboten wird.

Fujifilm-X-T1-Teaser

Hier ein paar technische Daten zur X-T1:

  • verbesserter und größerer elektronischer Sucher
  • APS-C X-Trans II Bildsensor mit 16MP
  • ein SD-Karten-Slot mit Unterstützung der neuen UHS-II SD-Karten
  • 8 fps mit kontinuierlichem Autofokus
  • wetterfestes Gehäuse
  • Design der Fujica ST nachempfunden
  • Preis liegt zwischen der X-E und der X-Pro Reihe
  • optionaler Batteriegriff
  • besserer Autofokus als die X-E2

Zudem soll die X-T1 eine effektive Suchervergrößerung von 0,77x schaffen. Damit wird das Objekt noch effektiver dargestellt, als bei der Olympus E-M1. Darüber hinaus soll der EVF mit 2,36 Millionen Bildpunkten auflösen und nur mit 0,005 Sekunden verzögern. Außerdem, so kann man nachlesen, soll die Autofokusgeschwindigkeit bei 0,08 Sekunden liegen, womit die X-T1 wohl den Markt anführen würde. Insbesondere der ISO-Bereich bis ISO 51.200 könnte bei den Qualitätsmerkmalen der Fuji X-T1 an die Spitze der aktuellen Kameramodelle katapultieren.

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